VeranstaltungenWir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dienstag, 12. Februar um 20 Uhr

24. Zauberberggespräch mit Ethel Matala de Mazza: „Der populäre Pakt“

Die HU-Professorin für deutsche Literatur hat eine überfällige Untersuchung angestellt und ein grandioses Buch im S. Fischer Verlag geschrieben, über das wir mit ihr sprechen wollen: Verhandlungen der Moderne zwischen Operette und Feuilleton. Elitärer Hochmut hat die Moderne bislang nur als Kind von Geistes- und Sozialwissenschaften und der hohen Literatur dargestellt. Die Anteile der populären Genres an dieser Entwicklung wurden nicht wahrgenommen. Unser Gast wertet die Beiträge minderer Genres in Text und Musik – es gab sie auch in der bildenden Kunst und in der Architektur – an der Entwicklung der Moderne auf, die einherging mit einer soziologischen Neuerung: dem Aufstieg der Angestellten und der wachsenden Partizipation dieser neuen Klassen an der Öffentlichkeit. Ethel Matala de Mazza begibt sich nach Paris, Berlin und Wien, um diese Entwicklungen zu beschreiben. Namen wie Goncourt, Siegfried Kracauer, Walter Benjamin, Karl Kraus oder Jacques Offenbach, Johann Strauß und Franz Lehár und viele andere stehen für die Bedeutung dieser Beiträge. Es entsteht ein kulturgeschichtliches Panorama der Zeit zwischen der Französischen Revolution und dem Nationalsozialismus. Vor dem neuen Hintergrund einer breiteren Metropolenöffentlichkeit durch populäre Formen, Veranstaltungsorte und Medien beschreibt die Autorin das, was seitdem „Gesellschaft“ heißt.
 
Platz 1 der Sachbuchbestenliste für Februar (ausgewählt von der ZEIT, Deutschlandfunk Kultur und ZDF): https://www.zdf.de/nachrichten/heute/sachbuch-bestenliste-fuer-februar-2019-100.html

Eintritt: 5 Euro

 

Dienstag, 19. Februar um 20 Uhr

25. Zauberberggespräch mit Harald Jähner: „Wolfszeit“

Deutschland und die Deutschen 1945 bis 1955 – lautet der Untertitel der großen Mentalitäts- geschichte der Nachkriegszeit. Harald Jähner ist Professor für Kulturjournalismus an der UdK in Berlin. Er zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den „Umerzieher“ Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem „Versandgeschäft für Ehehygiene“ alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger, Baustein einer freieren Welt, die man sich bald würde leisten können. Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben.

Am Erscheinungstag seines bei Rowohlt verlegten Buches sprechen wir mit Harald Jähner. Wir laden Sie ein, sich in die lebhafte Debatte einzumischen.

Eintritt: 5 Euro

 

 
Anmeldungen zu allen Veranstaltungen in der Buchhandlung unter 56 73 90 91 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Wir freuen uns auf Sie!

Mit herzlichen Grüßen

 

Natalia Liublina & Gerrit Schoof

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