VeranstaltungenWir freuen uns auf Ihren Besuch!

Liebe Freundinnen und Freunde des Zauberbergs,

wir laden Sie herzlich zu unseren nächsten Veranstaltungen ein:

 

Am Dienstag, 2. Juni um 19.30 präsentiert Christoph König die neue historisch-kritische Edition der Werke Rilkes

In wenigen Tagen des Februar 1922 schrieb Rainer Maria Rilke (1875-1926) "Die Sonette an Orpheus". Seither gehört der Gedichtzyklus zur Weltliteratur. In 55 Sonetten richtet sich der Dichter an Orpheus, sein Vorbild aus dem 13. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Große Fragen des Lebens wie die Liebe, der Tod, die Natur werden behandelt: Wie können sie in einer Welt der Kunst eine Lösung finden? Die neue Edition präsentiert erstmals den gesicherten Text der Sonette und legt deren Entstehung in Manuskripten dar, die erstmals zugänglich sind. Christoph König liest aus dem Band, stellt die neue Historisch-kritische Edition der "Werke" Rilkes vor (seit 2023 im Wallstein Verlag) und diskutiert mit Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung).
 
Christoph König ist Professor der Universität Osnabrück und Mitglied des Internationalen PEN; Lothar Müller ist Journalist der Süddeutschen Zeitung und Honorarprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin.

 

Montag, den 8. Juni, Die Buchhändlerin rät ab: das Thema „Skandal“

   
   
 

Natalia Liublina, Sabine Ludwig, Kai Luehrs-Kaiser und Jens Bisky diskutieren über:

- Oscar Wilde: „Das Bildnis des Dorian Gray
- Arthur Schnitzler: „Reigen“
- Frank Wedekind: „Lulu“
- Michel Houellebecq: „Unterwerfung“

 

Donnerstag, 25. Juni, Salome Benidze präsentiert „Maro“

Eine junge Frau, 19 Jahre alt und Freiwillige beim Roten Kreuz, wird an der Front bei Tabachmela in Georgien getötet und in einem Massengrab beerdigt. Erst drei Jahre zuvor, am 26. Mai 1918, war die Demokratische Republik Georgien gegründet worden, die modernen europäischen Parlamentarismus und georgische Tradition vereinte. Briefmarken und Banknoten zeigten eine bewaffnete Frau, ein Bild, das zum Inbegriff der georgischen Unabhängigkeitsidee wurde. Maro Makaschwili, die junge Frau, wurde nach ihrem Tod im Jahr 1921 zur Symbolfigur für das freie, unabhängige Georgien. Den sowjetischen Besatzern war das Gedenken ein Dorn im Auge, die Erinnerung an die Toten konnte kaum schnell genug ausgelöscht werden. Doch Maros Tagebuch hat überlebt und die vor über 100 Jahren geschriebenen Texte der jungen Frau inspirieren heute mehr und mehr junge Menschen, die von einem modernen und traditionsbewussten Georgien träumen. Im Jahr 2017 wurde Maro Makaschwili posthum als erste georgische Nationalheldin geehrt. Und gerade junge Frauen sehen in ihr auch eine feministische Vorreiterin. Wie Nina, Natalia und Ketewan, die jungen Protagonistinnen von »Maro« – neben der historischen Maro Makaschwili selbst. „Maro“ wurde ursprünglich als Libretto für ein musikalisches Monodrama verfasst. Es wurde 2023 in Georgien mit Illustrationen von Tatia Nadareischwili als Buch veröffentlicht. 2025 wurde die deutsche Ausgabe vom Aviva Verlag veröffentlicht.

 

 

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltungen jetzt um 19.30 Uhr beginnen.

Bitte melden Sie sich an

Eintritt 10 Euro
Anmeldung erforderlich (telefonisch oder per E-Mail), die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Anmeldungen zu allen Veranstaltungen in der Buchhandlung unter 56 73 90 91 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Wir freuen uns auf Sie!

Mit herzlichen Grüßen

 

Natalia Liublina & Gerrit Schooff

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